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Glück finden
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08-09-2009, 06:13 PM
Beitrag: #1
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Glück finden
Ich war lange auf der Suche nach Zufriedenheit und Glück und habe es schließlich gefunden. Ich möchte Euch schreiben, wie und würde mich freuen, wenn Ihr schreibt, ob Ihr glücklich seid oder auf dem Weg dahin seid und wie dieser Weg aussieht.
Um es vorweg zu nehmen. Unter Glück verstehe ich nicht die Anhäufung von materiellen Gütern oder dem hinterherhecheln solcher. Glück ist für mich die absolute Zufriedenheit, ohne jegliche Ängste, Krankheit, Neid, Egoismus, Besitzstreben etc.. Ich habe meine spirituelle Reise vor ca. 10 Jahren begonnen. Sie begann mit einer langen Reise, wie sollte es anders sein, nach Indien. Meine Vorstellung vom vollkommenen Glück war vom Buddhismus geprägt. Befreiung von allem Leid durch Entsagung. Ich besuchte Siddh?rtha Gautamas (Buddha) Geburtsort Lumbini in Nepal, war in Bodgaya, wo er unter einem Bodhi-Baum Erleuchtung fand, in Sanarth, wo er seine erste Rede hielt, in Varanassi, der heiligsten Stadt der Inder und in unzähligen Monasterys in Tibet und Sikkim. Ich habe meditiert, Yoga gelernt und mich mit Ayurveda beschäftigt. Geändert hatte sich danach nicht viel. Ich steckte in einer unglücklichen Beziehung, wurde von BDepressionen geplagt und beschäftigte mich viel mit dem Tod. Alles erschien dunkel. Das Leben ein einziger Trott begleitet von Angst. Später las ich unzählige Bücher von Osho, Bücher über das Gesetz der Anziehung wie beispielsweise The Secret, eigentlich alles, was mir in die Hände fiel. Ich versuchte verschiedenste Kurse, wie die Schritte der Kryonschule. Alles richtete sich bei mir nach außen. Heute bin ich sehr glücklich. Ich weiss nicht, ob es Erleuchtung ist. Aus meiner Sicht schon. Ich möchte Euch daran teilhaben lassen. Denn es ist kein Geheimnis. Meine Suche nach Glück richtete sich in der Vergangenheit immer nach aussen. Ich bin sogenannten Gurus nachgelaufen und habe Gott gesucht. Was ein riesiger Schritt für jemanden ist, der zuvor jegliche Existenz von Gott geleugnet hat. Heute weiss ich, dass es Gott gibt. Es ist niemand, der im Himmel sitzt. Nein, ich bin Gott, genauso wie Du oder jeder andere Mensch. Ich bin der Schöpfer meiner Wahrnehmung. Ich bin der Schöpfer meines Lebens und meiner bisherigen Grenzen. Alles was ich wahrnehme, ist so, weil ich es als solches manifestiere. Ein Baum existiert nur, weil ich ihn als Baum sehe. Ansich ist er nichts anderes, als ein Klumpen von Energie. Auf der Quantenebene ist dieser Baum nicht einmal sonderlich Kompakt. Die einzelnen Quanten sind in's Verhältnis gesetzt weiter voneinander entfernt als manch ein Planet von der Erde. Das daraus ein Baum wird, verdanke ich meinem Geist. Ansich besteht er aus purer Energie. So wie Du oder ich, die Luft, und alles was uns erscheint. Sieht man alles im Zusammenhang, stellt man fest, dass alles miteinander verbunden ist und ineinander übergeht. Alles ist Energie. Sie ist nicht vergänglich und nicht aus dem Nichts zu erzeugen. Deshalb ist auch der Tod eine Illusion. Nichts stirbt alles ist im Übergang. Mein erster Schritt war, zu akzeptieren, dass alles in meinem Leben so ist, wie ich es erschaffen habe. Niemand anders ist für mein Glück oder Unglück verantwortlich. Auch Krankheiten von denen ich geplagt wurde, habe ich mir ausgesucht. Das war ein Punkt, der mir besonders schwer fiel zu akzeptieren war. Sollte ich für eine verkorkste Kindheit und ein bescheidenes Leben verantwortlich sein. Sollte ich mich plagende Krankheit selbst erzeugt haben. Wie konnte das sein? Ich weiss heute, dass es genau so ist. Nur genauso, wie ich unterbewusst für Krankheit verantwortlich bin, konnte ich lernen bewusst auf der Quantenebene zu heilen. Es gibt nichts, was auf dieser Ebene nicht heilbar wäre. Alles was es braucht, ist die bewusste Beeinflussung durch unser Bewusstsein. Der wichtigste Schritt für mich war das Ausschalten des Denkens. Das Denken wird aus der Vergangenheit erzeugt. Es ist immer mit Altlasten verbunden und bildet unser Ego. Durch das Wissen und die Erinnerung haben wir uns eine Welt aus Schubkästen und Grenzen gebastelt. Dieses Wissen und die Erinnerung sollte man einreisen. Mir hat anfangs Meditation geholfen. Wichtig bei der Meditation ist die Befreiung des Geistes von allen Gedanken. Ich habe mir Mantras verbildlicht und mit ihnen im Geist gespielt. Dabei stellte ich mir das Mantra vor und liess es vor meinem geistigen Auge tanzen. Manchmal wiederholte ich auch monoton Mantras wie om mani padme hum oder om tare tu tare ture so ha. Im Leben schaue ich nicht mehr in die Vergangenheit. Sie hat keinerlei Bedeutung. Sie hat mich dahin geführt, wo ich heute bin. Im jetzt und das ist alles was zählt. Ich lebe das Jetzt. Ich denke nicht, was morgen sein könnte. Alles im Leben ist Bestimmung und da ich der Schöpfer meiner Umwelt bin, kann ich alles so beeinflussen, wie ich es will. Ich liebe jedes Lebewesen. Denn da alles miteinander verbunden ist, weiss ich, dass jeder Groll, jeder Neid, jede Bosheit die ich an andere Lebewesen sende, letztendlich mich trifft. Im Resultat eröffnete sich mir ein Freundeskreis von liebevollen Menschen. Selbst wenn ich auf der Strasse spazieren gehe, schaue ich den manchmal verbissn schauenden Menschen in die Augen und sehe, dass sich Ihre Miene zu einem Lächeln ändert. Ich schenke ohne dem Bedürfnis beschenkt zu werden. Ich liebe ohne eine Erwiederung der Liebe zu erwarten. Ich trennte mich von meinem Partner und wusste, dass ich bald meine große Liebe finden würde. Einen Monat später lief sie mir über den Weg. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Und im Gegensatz zu früher hatte ich auch keine Angst dieses Glück zu verlieren. Denn ich lebe den Augenblick. Ich bin für jede Sekunde unsäglich dankbar und möchte nicht besitzen. Das Leben ist wunderschön. Krankheit und Tod spielen keine Rolle mehr in meinem Leben. Denn so etwas wie Tod gibt es nicht. Alles was stirbt, ist das Ego. Alles was man verliert ist der Besitz. Beides habe ich bereits abgelegt. Was weiter existiert ist das Bewußtsein, die Energie. |
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08-10-2009, 02:16 AM
Beitrag: #2
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Re: Glück finden
Es ist ein Glück, das Du Dein Glück auf diese Weise gefunden hast. Hoffentlich bleibst Du jetzt glücklich. Das Abschalten des Denkens halte ich aber für keine glückliche Idee - das bringt meistens kein Glück, sondern eher das Gegenteil. Dein Text ist übrigens voller Widersprüche. Einerseits sprichst Du von Glück, andererseits schreibst du, dass Du Dein Leben selber bestimmt. Entscheide Dich also: war das ein Glück oder doch kein Glück, sondern das Ergebnis Deiner Arbeit?
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08-10-2009, 06:18 PM
Beitrag: #3
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Re: Glück finden
strübel schrieb:Es ist ein Glück, das Du Dein Glück auf diese Weise gefunden hast. Hoffentlich bleibst Du jetzt glücklich. Das Abschalten des Denkens halte ich aber für keine glückliche Idee - das bringt meistens kein Glück, sondern eher das Gegenteil. Dein Text ist übrigens voller Widersprüche. Einerseits sprichst Du von Glück, andererseits schreibst du, dass Du Dein Leben selber bestimmt. Entscheide Dich also: war das ein Glück oder doch kein Glück, sondern das Ergebnis Deiner Arbeit? Offensichtlich hast Du nicht verstanden, was es mit dem nicht denken auf sich hat. Was bedeutet Denken ausschalten? Denken beruht auf all dem, was Du erlebt hast. Es bildet Dein Ego. Denken bedeutet Grenzen, Vorurteil, Ängste und Ego. Mit Deinem Denken versucht Dein beschränkter Verstand eine Welt zu erklären, die Du selber geschaffen hast. Erklären wirst Du sie durch Grenzen. Du denkst das Du alterst und stirbst. Du denkst, dass Du individuell bist. Du denkst, dass Du bestimmte Dinge brauchst um Glücklich zu werden. All das ist so, weil Du es Dir so gestaltest. Das Denken ausschalten bedeutet, das Ego auszuschalten. Die Begrenzungen. Die Ängste, den Tod, das Alter. Durch fühlen kannst Du Eins mit dem Ganzen werden. Dein Ego abwerfen und wenn es nur kurzzeitig gelingt. Es gibt dann keinen Tod mehr, keine Ängste, kein Alter. Man nennt das Erleuchtung. Wovon Du noch Deinen Äußerungen noch unendlich weit entfernt bist. Was die angeblich bestehenden Widersprüche angeht, zeigst Du dadurch Deine Begrenzungen. Kennst Du das Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied"? Glaubst Du, dass Glück etwas mit Zufall zu tun hat? Es gibt keinen Zufall. Glück oder Glückseligkeit ist ein Zustand inneren Friedens. Das Du Dich in Deinem Dualismus entscheiden musst, ist nicht sonderlich überraschend. :F |
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08-13-2009, 03:34 PM
Beitrag: #4
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Re: Glück finden
Das hat jetzt nicht viel mit Glück zu tun, aber vielleicht weiss jemand von Euch eine Erklärung.
Man nimmt zwei Gläser. Füllt Wasser ein. Das Wasser ist beispielsweise aus der Leitung. Beide Gläser enthalten das gleiche Wasser. Nun nimmt Person 1 es zwischen die Hände. Kurze Zeit darauf sieht das Wasser aus wie Sprudelwasser, mit ganz vielen Bläschen. Person 2 müht sich ab, aber es gibt keinerlei Bläschen. Hat jemand eine Erklärung. Person 1 behauptet, dass das Wasser durch die eigene Energie energetiesiert wird. Unsinn oder möglich? |
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08-28-2009, 04:35 PM
Beitrag: #5
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Re: Glück finden
Eindeutig möglich. Ich energetisiere mein Wasser immer auf diese Weise.
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